Sportentwicklung in der Gemeinde Diekholzen – Mit Sicherheit kein Eigentor!

Handballtor

In den letzten Wochen und Monaten ist über das bereits seit dem Jahr 2017 laufende Sportentwicklungskonzept viel geschrieben worden.
Durch konsequentes Weiterverfolgen der Ergebnisse aus den vorangegangenen Machbarkeitsstudien hat die Fraktion der Unabhängigen zusammen mit den Fraktionen der SPD und Bündnis 90 /Die Grünen den nächsten wichtigen Schritt eingeleitet herauszufinden, welche gesicherteren Fördermöglichkeiten vorhanden sind durch zeitlich begrenzte Förderprogramme die notwendigen Zuschüsse zu bekommen, um dieses Projekt überhaupt finanzierbar zumachen.
Dieses kann jedoch nicht durch die Gemeindeverwaltung geleistet werden, sondern benötigt spezialisierte Projektentwickler.

Um sich in dieses Thema einzuarbeiten ist es wichtig zu wissen, warum wir dieses Sportentwicklungskonzept ins Leben gerufen haben und was seit 2017 bereits alles passiert ist.

 


Vom Start am 30.01.2017 bis zum 20.02.2021

Hier finden Sie den Werdegang des Sportentwicklungskonzept in der Gemeinde Diekholzen als Zusammenfassung in der Reihenfolge alt > neu.
Der weitere Fortgang ab dem 20.02.2021 wird dann in eigenen Blogbeiträgen veröffentlicht.


30.01.2017
Die Fraktion der Unabhängigen beantragt ein Sportentwicklungskonzept in der Gemeinde Diekholzen in Zusammenarbeit mit der Uni Göttingen und beantrag die Summe für 2.500,00 €


23.3.2017
Sitzung des Rates der Gemeinde
Beschluss (einstimmig):

  1. Die Gemeinde Diekholzen wird ein Sportentwicklungskonzept in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund erstellen.
  2. Dieses Entwicklungskonzept hat das Ziel Angebote, Organisationsformen und Sport- und Bewegungsräume zu optimieren und zukunftsgerecht zu gestalten, und zwar unter Einbeziehung der Bevölkerung, lokaler Vereine, des Gemeinderates und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse.
  3. Dabei ist unter anderem abzuarbeiten:
    a. Bedarf Sportstätten, vorhandene Sportstätten, alternative Räumlichkeiten
    b. Optimale Ausnutzung der vorhandenen Sportstätten und alternativen Räumen
    c. Förderrichtlinien und mögliche Unterstützung der Vereine durch die Gemeinde.
  4. Die Verwaltung organisiert kurzfristig einen Vortrag von Herrn Dr. Arne Göring, Georg August Universität Göttingen, Institut für Sportwissenschaften, zu dem Thema. Es soll ein möglicher Prozess zur Durchführung eines Sportentwicklungskonzeptes vorgestellt werden, um die Ratsmitglieder, die interessierten Vereinsvertreter sowie die interessierte Öffentlichkeit mit dem Thema vertraut zu machen.
  5. Es wird ein Betrag von 2.500 Euro zur Erstellung des Entwicklungskonzeptes bereitgestellt

23.05.2017
Jugend-Kultur und Sportausschuss –  Bericht Vortrag Dr. Göring

Herr Ding berichtet kurz von der Informationsveranstaltung am 03.05.2017 durch Herrn Dr. Arne Göring (Georg August Universität Göttingen) und Herrn Frank Wodack (Kreissportbund Hildesheim), an der 45 Vertreter/innen aus Vereinen, Verbänden, Grundschulen, Politik und der Bürgerschaft teilgenommen haben.

Die mit dem Kreissportbund zu schließende Kooperationsvereinbarung sowie der endgültige Finanzierungsplan konnten seitens des Kreissportbundes noch nicht vorgelegt werden. Laut Aussage von Herrn Wodsack werden sich die Kosten für die Leistung von Herrn Dr. Göring auf ca. 3.200 Euro (netto) belaufen. Seitens des Kreissportbundes werden keine weiteren Kosten entstehen. Bei einer voraussichtlichen Förderung in Höhe von 80 Prozent durch den Landessportbund, wird der beschlossene Kostenrahmen der Gemeinde Diekholzen eingehalten.

Geplant ist, dass im Zeitraum von August bis Dezember 2017 im Rahmen von mehreren Workshops eine Ist-Analyse erstellt werden soll. Diese wird Herr Dr. Göring in enger Zusammenarbeit mit den Vertreter/innen aus Vereinen, Verbänden, Grundschulen, Politik, der Bürgerschaft sowie dem Kreissportbund erarbeiten. Die Handlungsempfehlungen werden anschließend dem Rat zur Beratung und Entscheidung übergeben.

Sobald die Kooperationsvereinbarung geschlossen wurde, sollen schnellstmöglich die genauen Termine für die Workshops festgelegt werden. Hierzu wird die Verwaltung rechtzeitig einladen.

Es herrscht Einigkeit darüber, dass seitens der Fraktionen jeweils eine Peron benannt werden soll, die den Prozess kontinuierlich begleitet und als Ansprechperson gilt, sodass auch eine Rückkoppelung in die Fraktionen gewährleistet ist. Darüber hinaus ist es selbstverständlich möglich und sogar erwünscht, dass sich alle Ratsmitglieder in den Prozess mit einbringen.


2017 11 27
Jugend-, Kultur- und Sportausschuss – Zwischenbericht

Herr Ding fasst kurz die von Herrn Dr. Göring im Rahmen des Sportentwicklungsprozesses erarbeiteten Themenschwerpunkte und Ergebnisse zusammen. Er dankt in diesem Zusammenhang allen am Prozess beteiligten Akteuren aus Sport, Politik und Bürgerschaft für ihre ehrenamtliche Mitarbeit. Um diese auch in den weiteren Phasen aktiv zu beteiligen, wird die Einrichtung von Arbeitsgruppen vorgeschlagen. So sollen Politik und Sportinteressierte gleichermaßen in die weiteren Planungen hinsichtlich der Umsetzungsmöglichkeiten eingebunden werden.

Eine Arbeitsgruppe wird sich mit der Vergabe der Hallenzeiten sowie der Ausstattung und den Lagerflächen in den Sporthallen beschäftigen. Die Gruppe wird durch Herrn Menniger koordiniert. Daneben werden Herr Bornemann, Frau Kubik, Herr Breitmeyer, Herr Fernandez sowie ein Vertreter der JKG teilnehmen. Ebenfalls soll Frau Teutsch seitens des SC Barienrode für die Gruppe gewonnen werden. Ziel ist es, die Belegungspläne für alle Sporthallen zu überarbeiten. Die Rückkopplung in die Vereine und einzelnen Trainingsgruppen soll über die Mitglieder der Arbeitsgruppe erfolgen. Seitens der Verwaltung wurde ein Fragebogen für die Abfrage bei den Nutzern vorbereitet.  Weiterhin soll eine Optimierung der Lagerflächen geprüft werden. Diese kann sich gegebenenfalls bereits durch die Umorganisation der Hallennutzung ergeben. Die Trainingsgeräte sollen dahingehend überprüft werden, ob sie von den Gruppen noch genutzt werden und ob sie sich noch in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden.

Zukünftig sollen die Hallenzeiten online für jedermann einsehbar sein. Das Bauamt wird die neuen Hallenpläne in einer Webanwendung einpflegen und über die Gemeindehomepage zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sollen alle Übungsleiter Zugangsberechtigungen erhalten um selbstständig einen Trainingsausfall o.ä. eintragen zu können. Diese einmalig freigegebenen Zeiten können dann von anderen Trainingsgruppen genutzt werden. Die Kosten für die Verwaltungssoftware belaufen sich auf ca. 1.000 Euro jährlich.

Um die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, der Politik sowie der Verwaltung zu verbessern, soll ein regelmäßiger „Runder-Tisch-Sport“ eingerichtet werden. Diese Plattform soll auch zum Informationsaustausch zwischen den Vereinen dienen. Die Organisation und Einladung erfolgt durch den Kreissportbund Hildesheim in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung.

Zwei weitere Arbeitsgruppen wurden hinsichtlich der Erweiterung der Hallenkapazität (neue Trainingshalle) und der Sportplatzsanierung in Diekholzen gebildet. Unter Einbindung von Fachleuten/ Planern sollen die Realisierungsmöglichkeiten geklärt werden. Neben den Umsetzungsmöglichkeiten (u.a. Art, Umfang, rechtliche Voraussetzungen) sollen auch die Herstellungs- und Folgekosten sowie die Finanzierungsmöglichkeiten geprüft werden. Herr Ding erläutert kurz die Fördermöglichkeiten für eine mögliche Umsetzung der Maßnahmen (LSB= bis zu 30 %, max. 100.000 Euro | 20 % Eigenanteil des Vereins | mind. 50 % Finanzierungslücke = z.B. Gemeinde, Landkreis, Sponsoren). Für die weitere Planung empfiehlt sich die Erstellung einer Machbarkeits-/ Planungsstudie. Die Kosten hierfür werden durch den LSB mit 80 % (max. 5.000 Euro) gefördert. Es wird sich dafür ausgesprochen, dass die fehlenden 20 % (max. 1.250 Euro) je Maßnahme durch Haushaltsmittel der Gemeinde gedeckt werden sollen.

Die Arbeitsgruppe Erweiterung der Hallenkapazität (neue Trainingshalle) wird durch Herrn Breitmeyer geleitet. Neben zwei weiteren Vereinsmitgliedern der Sportfreunde Söhre gehört Frau A.Schindler dieser Arbeitsgruppe an. Herr Kubik koordiniert die Arbeitsgruppe Sanierung des Sportplatzes in Diekholzen. Ihr gehören die Herren Pelzer, Hegewald, Münzberger und Steinhäuser an. Für beiden Gruppen werden noch weitere Mitglieder aus anderen Vereinen/ Sportgruppen und dem Gemeinderat gesucht.

Mit der Nachnutzung des Tennisgeländes in Diekholzen wird sich die Arbeitsgruppe um Frau A.Schindler befassen. Gemeinsam mit Frau M.Schindler, Frau Hübers, Herrn Bruns und Herrn Ziesener sollen die Ideen aus dem Abschlussbericht thematisiert werden. Neben der Art der Umgestaltung soll der mögliche Nutzerkreis, die Pflege der Außenanlage sowie des Vereinsheims und die Kosten betrachtet werden. Da für die Erstellung einer Machbarkeits-/ Planungsstudie keine Förderung seitens des LSB möglich ist, sollen vorsorglich 5.000 Euro Planungskosten im Haushalt 2018 veranschlagt werden. Über die tatsächliche Nutzung soll zu einem späteren Zeitpunkt, sobald weitere Informationen vorliegen, beraten und entschieden werden.

Eine Förderung durch den LSB könnte sich gegebenenfalls für die Umgestaltung der ergeben. Fördermöglichkeiten hinsichtlich des Vereinsheims könnten sich aus dem Förderprogramm ZILE ergeben. Dieses muss jedoch noch geprüft werden.

Für die Übergangszeit, bis die Nachnutzung geklärt ist, würde sich die Interessengemeinschaft um Herrn Ziesener weiterhin um die Pflege des Platzes kümmern. Hier sollen zeitnah Gespräche zwischen der Verwaltung und der Interessengemeinschaft geführt werden.

Bei allen Arbeitsgruppen soll der Kreisportbund Hildesheim mit eingebunden werden. Frau Sudholt hat sich als Ansprechpartnerin zur Verfügung gestellt und wird weitere Kontakte vermitteln.

In der nächsten Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sportausschusses, vermutlich Anfang Februar 2018, sollen die Arbeitsgruppen über den ersten Zwischenstand informieren.


06.02.2018
Jugend-, Kultur- und Sportausschuss Sachstandsbericht Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgruppen tragen kurz einen Sachstand bezüglich der Themenschwerpunkte vor.

AG 1 – Hallenzeiten / Ausstattung und Lagerflächen

In einem ersten Treffen mit Vertretern des SV Hildesia Diekholzen, des SC Barienrode und der Sportfreunde Söhre wurde ein Fragebogen entwickelt, welcher derzeit final abgestimmt wird. Dieser soll anschließend an die Nutzer verteilt werden. So sollen neben den reinen Hallenzeiten weitere Themen mit aufgegriffen werden (u.a. Sportart, Teilnehmerzahl, benötigte Sportgeräte, Nutzung Kraftraum, Teilung der Hallenzeit). Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe ist für den 01.03.2018 geplant.

AG 2 – Kommunikation und Zusammenarbeit / Unterstützung Ehrenamt

Am 27.02.2018 findet in der Aula der Grundschule Diekholzen ein Informationsabend für die Sportvereine sowie Sportinteressierten der Gemeinde Diekholzen statt. Ab 18:30 Uhr wird der Kreissportbund Hildesheim referieren. Ebenfalls ist die Vorstellung des Online-Hallenplans vorgesehen.   

AG 3 – Erweiterung der Hallenkapazität (neue Trainingshalle)

Die beabsichtigte Machbarkeitsstudie wird derzeit in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Hildesheim vorbereitet.

AG 4 – Sportplatz Diekholzen

Herr Claus Kubik trägt den Sachstand der Arbeitsgruppe vor. Der Bericht ist dem Protokoll als Anlage 1 beigefügt. Ergänzend teilt Herr Kubik auf Nachfrage mit, dass noch keine Vorschläge hinsichtlich möglicher neuer Standorte vorliegen. Die Antragsstellung hinsichtlich der Machbarkeitsstudie wird derzeit mit dem Kreissportbund vorbereitet. In dieser soll der Bau einer neuen Sportanlage wie auch die Sanierung der bisherigen Anlage untersucht werden. 

AG 5 – Nachnutzung Tennisplatz Diekholzen

Frau Anna-Magdalena Schindler berichtet aus dem Arbeitskreis Nachnutzung Tennisplatz Diekholzen. Die Nutzungsvereinbarung zwischen der Gemeinde Diekholzen und der Interessengemeinschaft Tennis wurde um ein weiteres Jahr, bis zum 31.03.2019, verlängert. So ist auch die Pflege des Geländes für diesen Zeitraum weiter gesichert. Innerhalb der Arbeitsgruppe wurden erste Ideen hinsichtlich der Nachnutzung gesammelt. Die Herrichtung einer Finnenbahn, die Aufstellung von Fitnessgeräten oder auch die Erhaltung von einem der drei Tennisplätze wurde angedacht. Weiterhin sollen Gespräche mit der Grundschule Diekholzen, dem SV Hildesia, der Ortsvorsteherin sowie den Heimatpflegern erfolgen. Ein Tag der offenen Tür ist ebenfalls geplant. Die Arbeitsgruppe will hierzu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen. Der Termin soll rechtzeitig über den Diekholzener veröffentlicht werden


12.04.2018
Bericht Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgruppen tragen kurz einen Sachstand bezüglich der Themenschwerpunkte vor.

AG 1 – Hallenzeiten / Ausstattung und Lagerflächen
Herr Breitmeyer trägt kurz vor, dass es bereits ein zweites Treffen am 01.03.2018 der Arbeitsgruppe (Vertretern des SV Hildesia Diekholzen, des SC Barienrode, der Sportfreunde Söhre und der JKG Diekholzen) gab.

Der entwickelte Fragebogen hinsichtlich der Hallennutzung wurde inzwischen an die Vereine verteilt. Der Rücklauf ist bis zum 04.05.2018 geplant, sodass eine Ausarbeitung bei dem nächsten Treffen am 24.05.2018 erfolgen kann.

AG 2 – Kommunikation und Zusammenarbeit / Unterstützung Ehrenamt
Herr Ding berichtet vom ersten Informationsabend am 27.02.2018. Die Sportreferenten, Frau Sudholt und Herr Bludau vom Kreissportbund Hildesheim, stellten u. a. das Angebot des KSB/LSB vor. Des Weiteren wurde das neue Online Hallenbelegungsprogramm durch Frau Aschermann vorgestellt.

Die nächste Veranstaltung, vermutlich halbtags an einem Samstag, soll nach den Sommerferien stattfinden. Sie ist für alle Vereine, auch außerhalb des Sports, gegen eine Teilnahmegebühr von 10,00€, vorgesehen.

AG 3 – Erweiterung der Hallenkapazität (neue Trainingshalle)
Herr Breitsmeyer teilt mit, dass die beabsichtigte Machbarkeitsstudie derzeit mit dem Kreissportbund Hildesheim vorbereitet wird.

AG 4 – Sportplatz Diekholzen
Herr Kubik trägt den Sachstand der Arbeitsgruppe vor.

In KW 16 sind, zwecks Kostenplanung für die Machbarkeitsstudie, Termine zur Besichtigung der Sportplätze mit möglichen Planern avisiert. Nach Vorlage der Kostenvoranschläge wird der Antrag beim LSB eingereicht.

AG 5 – Nachnutzung Tennisplatz Diekholzen
Herr Küster berichtet stellvertretend für die Gruppe, dass der aktuelle Pachtvertrag noch drei Jahre lang gültig sei. Das Interesse der Bürger sei nun zu wecken, vielen sei die Örtlichkeit gar nicht bekannt. Jetzt, wo die Witterung mitspielt, soll es auch einen Tag der offenen Tür geben.

Herr Tylinski fragt an, ob eine Aufnahme der Sportplatznutzung in das Hallenbelegungsprogramm denkbar sei. Herr Ding antwortet, dass dies technisch möglich ist.

Aktuell regeln die Vereine die Vergabe intern. Da seitens des Ausschusses eine Erfassung der Zeiten in das Programm gewünscht wird, soll Frau Aschermann mit den Vereinen Kontakt aufnehmen, sodass auch diese Zeiten im Programm erfasst werden.


2018 11 08
Bericht Arbeitsgruppen

AG 1 – Hallenzeiten / Ausstattung und Lagerflächen
Frau Kubik berichtet, dass es bereits kleinere Änderungen und somit Verbesserungen hinsichtlich der Hallenzeiten gegeben hat. Des Weiteren erfolgte auch schon eine Sichtung der Geräte und Materialien. Diese wird zur Zeit noch mit der GS Diekholzen abgestimmt sowie eine Liste mit Ergänzungswünschen erstellt.
Herr Ding teilt mit, dass die Liste möglichst zeitnah eingereicht werden sollte, da die Haushaltsplanungen für das Jahr 2019 beginnen.
Herr Breitmeyer lobt die verbesserte Kommunikation zwischen den Vereinen. Auch die Halle der Sportfreunde wird inzwischen durch andere Vereine genutzt.

AG 2 – Kommunikation und Zusammenarbeit / Unterstützung Ehrenamt
Ende Februar bzw. Anfang März  wird wieder eine Informationsveranstaltung des Kreissportbundes durch Frau Sudholt angeboten. Themen werden unter anderem sein:
– Gemeinnützigkeit
– Steuern
– Finanzen

An dieser Veranstaltung können auch Vertreter anderer Vereine teilnehmen.

AG 3 – Erweiterung der Hallenkapazität (neue Trainingshalle)
Herr Breitmeyer teilt mit, dass Ende November Treffen mit möglichen Planern hinsichtlich einer Machbarkeitsstudie stattfinden werden.

AG 4 – Sportplatz Diekholzen
Herr Kubik berichtet kurz über die Treffen der AG und mit den Ingenieuren bezüglich der Machbarkeitsstudie. Er betont insbesondere noch einmal, dass es sich um eine Sportanlage und nicht nur um einen Fußballplatz handelt.

Ebenfalls berichtet er, dass derzeit 750 Mitglieder im Sportverein aktiv sind. Weiter wird berichtet über die Sanierungsarbeiten am A- und B-Platz, die weitgehend abgeschlossen sind. In diesem Zuge wurden auch diverse Arbeitsstunden und Investitionen seitens des Vereins getätigt. Probleme bereiten immer noch die Maulwürfe. So sind seit dem 01.07.2018 auf dem A-Platz 105 und auf dem B-Platz 255 Maulwürfe dazu gekommen.

AG 5 – Nachnutzung Tennisplatz Diekholzen
Frau Martina Schindler berichtet, dass noch 12 Aktive den Platz nutzen. Am 14.09.2018 fand ein Tag der Begegnung statt, zu dem ca. 200 Besucher der Einladung folgten. Hierbei wurden auch weitere Ideen für eine Nachnutzung gesammelt


2018 11 22
Ratssitzung – Anfrage nach Förderung und Antwort Gemeinde

Herr Pelzer bezieht sich auf einen Artikel der HAZ vom 19.11.2018, wonach die Landesregierung von 2019 an den Sport mit einem 4-jährigen 100 Mio Euro Sanierungs- und Investitionsförderprogramm unterstützen möchte. Er sieht das als große Chance für Diekholzen, an diesem Förderprogramm teilzunehmen und bittet darum, einen Antrag auf Sportförderung zu stellen. Herr Ding teilt mit, das die Förderrichtlinie im Entwurf vorliegt und die Beantragung beabsichtigt ist.


03.12.2020
Antrag der der Fraktionen Die Unabhängigen, Die Grünen und SPD


19.12.2020   
Hildesheimer Allgemeine Zeitung – Erster Schritt in Richtung Sportzentrum 

Diekholzener Gemeinderat beschließt mehrheitlich, dass ein Projektplaner kurzfristig Fördermöglichkeiten prüfen soll 

Bis auf diesem Acker im Norden von Diekholzen die Bälle rollen, ist es noch ein weiter Weg. Neben Millionenkosten die größte Hürde: Der Eigentümer der favorisierten Fläche will das Land laut Auskunft der Bürgermeisterin überhaupt nicht verkaufen.Foto: Thomas Wedig

Bis auf diesem Acker im Norden von Diekholzen die Bälle rollen, ist es noch ein weiter Weg. Neben Millionenkosten die größte Hürde: Der Eigentümer der favorisierten Fläche will das Land laut Auskunft der Bürgermeisterin überhaupt nicht verkaufen.Foto: Thomas Wedig 

Von Thomas Wedig 

Der Rat der Gemeinde Diekholzen hat am Donnerstagabend mehrheitlich den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem möglichen neuen Sportzentrum beschlossen: Ein Planer soll Grundlagen erarbeiten, mit denen sich die Gemeinde um Fördermittel bemühen kann. Wie berichtet sieht der gemeinsame Antrag von SPD, Unabhängigen und Grünen vor, das grob auf 9,5 Millionen Euro plus Grunderwerb geschätzte Großprojekt nur weiter voranzutreiben, wenn wenigstens 35 Prozent der Kosten durch Fördermittel abgedeckt werden. Mehrere Redner betonten in der Sitzung: Bei der Abstimmung gehe es zunächst nur um den Auftrag an den Projektplaner und einen entsprechenden Haushaltsansatz von 50 000 Euro, der Bau sei damit noch lange nicht beschlossen. 

Kontroverse Debatte 

Vier CDU-Ratsmitglieder stimmten dagegen, ebenso Edmund Marheineke von der SPD. Der Abstimmung ging eine kontroverse Debatte voraus. Der Fraktionsvorsitzende der Unabhängigen, Uwe Steinhäuser, warb eindringlich dafür, möglichst schnell tätig zu werden: Es gebe derzeit Förderprogramme, die zum Teil aber befristet seien. Das Zinsniveau sei nach wie vor ideal für Investitionen, die künftige finanzielle Belastung der Gemeinde überschaubar. Sein Fraktionskollege Christoph Glados betonte: „Es gibt einen Handlungsbedarf.“ Das hätten die Beratungen zu dem Thema seit 2017 gezeigt. „Wir haben keine Zeit zu warten“, meinte Glados. 

SPD-Fraktionschef Matthias Bludau gab zu bedenken, dass die Gemeinde immer wieder Geld in bestehende, ältere Sportanlagen und Gebäude stecken müsse. Auch vor diesem Hintergrund sei es sinnvoll, alle Sportstätten so weit wie möglich an einem neuen Standort zusammenzufassen. 

„Einige Hausnummern zu groß“ 

Die CDU hat allerdings Sorge, dass die Gemeinde sich mit dem Projekt übernehmen würde. „Das ist einige Hausnummern zu groß“, meinte Hartmut Krüger – und gerade jetzt, da die künftige Einnahmesituation durch die Corona-Pandemie unklar ist, sei es ein falsches Signal. Das sah auch SPD-Mann Marheineke so. „Das Ganze erreicht jetzt eine Dimension, die für mich nicht mehr diskutabel ist.“ 

Die CDU-Fraktion hatte zuvor versucht, den Tagesordnungspunkt zu vertagen, fand dafür aber keine Mehrheit. Der Fraktionsvorsitzende Stefan Günther-Hartmann betonte dazu in einem Antrag, die CDU begrüße zwar die Initiative, „in Sachen Sportstätten die nächsten Schritte zu gehen“. Aber: Die erwarteten Kosten bedeuteten „über Jahre oder gar Jahrzehnte eine enorme und einschneidende Belastung für die Gemeinde und ihre Einwohner“. Außerdem sei zu bedenken: „Hier wird an einer Stelle in die Zukunft investiert: im Kernort Diekholzen. Das mag einerseits logistisch von Vorteil sein, aber entspricht das auch den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger in den anderen Orten?“ 

Bürgermeisterin Birgit Dieckhoff-Hübinger (CDU) stimmte der Vergabe des Auftrags an einen Projektplaner zu, machte aber deutlich, dass nach ihrer Meinung unbedingt die Bürger zu dem Vorhaben befragt werden müssten: „Das wäre ein riesengroßes Projekt“, sagte sie. „Da ist es das Allerwichtigste, den Wunsch der Bevölkerung zu kennen und zu berücksichtigen. Wir wissen ja überhaupt nicht: Ist das Sportzentrum aktuell Volkes Wille?“ Dieckhoff-Hübinger schlug vor, dafür das Instrument eines Bürgerentscheids zu nutzen. Das fand Richard Bruns von den Grünen zu langwierig, zumal es erst einmal genauere Pläne geben müsse, über die die Einwohner überhaupt abstimmen könnten. Er schlug vor, eine Informationsveranstaltung vorzubereiten, in der die Bürger auch Wünsche oder Bedenken rund um die Sportentwicklung äußern können. Bruns will einen entsprechenden Antrag vorbereiten. 

Letztlich gibt es noch eine große Hürde vor dem gesamten Projekt: Der Eigentümer der Fläche, die am Nordrand von Diekholzen angepeilt ist, will sein Land laut Bürgermeisterin gar nicht verkaufen. 


23.12.2020 
Leserbrief  Zum Artikel „Erster Schritt in Richtung Sportzentrum” vom 19. Dezember: 

Wo ist die Verhältnismäßigkeit?  

Eine schöne Bescherung für Diekholzen. In Zeiten der Corona-Pandemie und deren kommenden finanziellen Auswirkungen für alle Kommunen, erzwingt die Mehrheitsgruppe (Die Unabhängigen, SPD und Bündnis 90 Die Grünen) die Planung und die eventuell spätere Erstellung eines Sportzentrums am Rande des Kernortes Diekholzen. Im Antrag der Mehrheitsgruppe sind Kosten in Höhe von 9,5 Millionen Euro kalkuliert, die Kosten für Grund- und Bodenerwerb konnten nicht berücksichtigt werden. Hier ist bekannt, dass der Eigentümer die angedachte Fläche gar nicht verkaufen will.  

Unsere kleine Gemeinde besteht aus vier Orten (Diekholzen, Barienrode, Söhre und Egenstedt) und verfügt über gute Sportmöglichkeiten und -angebote in „Vereinshänden”. Diese sind in den einzelnen Orten fußläufig erreichbar und decken den Bedarf erstaunlich gut. Einzig Egenstedt muss sich bei sportlichen Aktivitäten auf den Mehrzweckraum beschränken. Leider. Wer über das bestehende Angebot hinaus spezielle sportliche Möglichkeiten sucht oder ein besonders qualifiziertes Training benötigt, orientiert sich in Richtung Hildesheim und den dortigen Angeboten in den Vereinen.  

Wenn die Mehrheitsgruppe nun die zeitnahe Umsetzung diverser Lösungen im Rahmen der Sportentwicklung seitens der Verwaltung bemängelt oder vermisst, muss sie auch benennen, dass drei Amtsleiter das Rathaus in den vergangenen Monaten verlassen haben, und die Abteilungen mit diversen Anträgen der Mehrheitsgruppe überzogen werden. Die Antragstellungen sind zwar legitim, sprengen aber eindeutig die Verhältnismäßigkeit.  

Die Bürgermeisterin weist auf die immense Größe des Pro­jektes „Sportzentrum” hin und schlägt das Instrument einer Bürgerbefragung vor. Ja, das wäre angebracht, bevor gierig und mit vollen Händen in die Gemeindefinanzen gegriffen wird und Kredite aufgenommen werden. Ist die Mehrheitsgruppe noch bei Trost, in diesen Zeiten ein solches Projekt anzuschieben? Das ist unverantwortlich.  

Von Christiane Wirries 

Anmerkung der Redaktion:
Im Rahmen der Transparenz veröffentlichen wir auch selbstverständlich kritische Leserbriefe die gegen unsere Arbeit gerichtet sind, anstatt Sie “möglichst” unvergessen zu machen.

Wir akzeptieren die freie Meinungsäußerung anderer, können aber der Stelle nur darum bitten das Sie sachlich, richtig und berechtig sind.


Sportzentrum Diekholzen   – 
Stellungname zum Leserbrief in der HAZ am 23.12.20 

Wie üblich in Deutschland kommen dann, wenn ein Projekt startet oder eine Idee umgesetzt werden soll oder auch nur wie in diesem Fall untersucht werden soll, ob etwas möglich und sinnvoll ist, als erstes die deutschen Nörgler aus der jahrelangen Deckung.  

Dann wird nicht argumentiert, sondern unsubstantiiert genörgelt, nicht verhältnismäßig, zu groß, zu früh, am falschen Ort, keine Bürgerbeteiligung…. Bei näherer Bertachtung ist diese Nörgelei einfach nur die Unwahrheit. 

Die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme ist schon allein deswegen gegeben, da sie sich in dem gleichen Rahmen wie in den letzten Jahren bewegt: Diekholzen hat einen Sportplatz, zwei Hallen und eine Tennisanlage, in dem Sportzentrum soll genau das gleiche in Zukunft wieder vorhanden sein und nach und nach das alte und verbrauchte ersetzen, lediglich ergänzt nach heutigem Bedarf, der eben deutlich anders ist, als er früher war. Viele Sport treibende fahren nach Hildesheim, um dort eine Sportstätte ihrer Wahl zu besuchen, da es vergleichbare Angebote hier nicht gibt. Dann zu versuchen auch schon um Fahrwege zu minimieren hier weitere Möglichkeiten zu schaffen, ist legitim und sinnvoll.  

Wer für die Zukunft plant, muss auch in die Zukunft schauen. Der Zustand und Umfang der Sportanlagen in 5, 10, 15, 20 und 25 Jahren oder noch später ist bei einer verantwortungsvollen Planung einzubeziehen, um keine Fehlinvestitionen zu treffen. 

Die Corona-Pandemie taugt nichts als Argument für oder gegen alles, je nach politischer Richtung. Eine seriöse Finanzierung ist mit und ohne Corona erforderlich. Die Mehrheitsgruppe erzwingt gar nichts, sie stellt Anträge zur Abstimmung und entscheiden dürfen und müssen die gewählten Ratsmitglieder. Die CDU ist immer noch der Ansicht, dass sie das alleinige Bestimmungsrecht in Diekholzen hat, und das auch ohne in den Sitzungen und Versammlungen zu erscheinen. 

Die Kosten zur Erstellung der heute vorhandenen Sportstätten übertreffen die Kosten eines Sportzentrums allein schon auf Grund der vierfach vorhandenen Infrastruktur, wenn man heutige Preise zugrunde legt. Wenn man das nur so erhalten will, werden im Laufe der Jahre also mindestens ebenso hohe Kosten fällig, sei denn man geht davon aus, dass die Sportstätten ewig halten und mit gleicher Freude genutzt werden können, das ist einfach nur Blödsinn. Jedes Bauwerk kommt irgendwann an den Punkt, an dem eine Sanierung nicht mehr sinnvoll und wirtschaftlich ist, der Sportplatz, die Tennisanlage und die Turnhalle der Grundschule hat den Punkt längst erreicht, die Steinberghalle nicht. 

 Das der Grundstückseigentümer von einem Verkauf überzeugt werden muss ist klar, dass ist immer und überall der Fall und sicher nicht leicht. 

Die Abwesenheit von drei Amtsleitern – warum eigentlich? – ist kein Grund dafür, nicht mehr in die Zukunft zu schauen.  

Der Ruf nach Beteiligung der Bürger ist schon sehr seltsam. In 2017 haben die Unabhängigen den Vorschlag gemacht, ein Sportentwicklungskonzept in Gang zu bringen. Nach langer Diskussion gegen den Widerstand der CDU wurde dann beschlossen, Dr. Göring von der Uni Göttingen darum zu bitten, ein Sportentwicklungskonzept für die Gemeinde zu initiieren. Es wurde unter großer Bürgerbeteiligung in zahlreichen Veranstaltungen über den Sport in der Gemeinde diskutiert, eine Bestandsaufnahme gemacht und Bürgerwünsche erfragt. Jeder hatte die Möglichkeit, sich ausführlich zu äußern, sehr viele haben es getan.  5 Arbeitsgruppen wurden gebildet, die Unabhängigen waren in allen vertreten, SPD und Grüne haben sich beteiligt, die CDU glänzte auch hier durch Abwesenheit.   

Jetzt von einer mangelnden Bürgerbeteiligung zu sprechen ist lächerlich und zeigt die bisherige eigene Interesselosigkeit an dem Thema. Wir haben aus den Erkenntnissen der vielen Veranstaltungen, aus zusätzlichen Gesprächen mit den Vereinen und intensiver Beschäftigung mit dem Thema den Antrag entwickelt. Ausführliche Erläuterungen zu Kosten und Belastungen haben wir ebenfalls geliefert, die haben die Kritiker nicht einmal zur Kenntnis genommen. 

Der Leserbrief von Frau Wirries zeigt komplette Unkenntnis der Sachlage und enthält  unverschämte unsachliche Äußerungen. 

Der einzige CDU-Beitrag an dem ganzen Thema war übrings die Aufforderung des Fraktionsvorsitzenden an die Sportfreunde Söhre, sich Gedanken über eine Hallenfinanzierung zu machen. 

Die Unabhängigen 


2021 01 06 
Ortstermin  HAZ „Goldener Plan“: Diekholzener hoffen auf Geld für Sportzentrum 

In der Gemeinde könnte künftig eine neue Anlage entstehen – SPD, Grüne und Unabhängige zählen dabei auf Bundesfördermittel 

Ortstermin am Hildesia-Sportplatz: Bundestagsabgeordneter Bernd Westphal und Landtagsabgeordneter Volker Senftleben (beide SPD) wollen die Sportzentrum-Pläne fördern. Darauf zählen Uwe Steinhäuser (Unabhängige), Claudia Mönner (Grüne) und Matthias Bludau (SPD).Foto: Alexander Raths

Ortstermin am Hildesia-Sportplatz: Bundestagsabgeordneter Bernd Westphal und Landtagsabgeordneter Volker Senftleben (beide SPD) wollen die Sportzentrum-Pläne fördern. Darauf zählen Uwe Steinhäuser (Unabhängige), Claudia Mönner (Grüne) und Matthias Bludau (SPD).Foto: Alexander Raths 

Von Alexander Raths 

Der Name des Förderprogramms klingt verheißungsvoll: „Goldener Plan“ nennt sich der Investitionspakt Sportstätten, von dem Diekholzen profitieren könnte. Auf Fördergeld des Bundes zählen Diekholzener Ratsmitglieder von den Unabhängigen, den Grünen und der SPD. Die luden gestern zum Ortstermin auf den verschneiten Hildesia-Sportplatz am Waldrand in Diekholzen. Das passte: Vor der Kulisse der betagten Sportstätte ging es um die Zukunft des Sportes in der Gemeinde. Unabhängige, SPD und Grüne setzen auf den Bau eines neuen Sportzentrums am Nordrand der Kommune. Unterstützt werden sie vom Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal und dem Landtagsmitglied Volker Senftleben (beide SPD). 

Diese stellten den Diekholzenern Finanzhilfe des Bundes in Aussicht – und ermunterten sie, an den Plänen festzuhalten. Über die könne die Gemeinde in den kommenden Jahren entscheiden und sie realisieren, so Westphal. „Man sollte versuchen, die Idee umzusetzen“, meinte Senftleben. 

„Gut, dass ihr losmarschiert“ 

„Es ist gut, dass ihr jetzt losmarschiert“, spornte er die Diekholzener am Rande des Sportplatzes an. Die Atmosphäre der alten Anlage dort war wie ein Sinnbild der jahrelangen Mühen um den Fortschritt des Sports in der Gemeinde. Die Politiker erinnerten daran, dass schon seit Mitte 2017 darüber diskutiert wird: unter den Bürgen, in der Politik und mit Fachleuten. Und nun sei die Zeit gekommen, Projekte zu verwirklichen, hob Westphal hervor. Das war ganz im Sinne von Uwe Steinhäuser. Der plädierte ebenfalls dafür, gute Zinssätze auszunutzen, um den Bau eines Sportzentrums voranzutreiben. Zu dem könnten künftig eine Halle, zwei Rasenplätze und langfristig auch eine Kugelstoßanlage gehören. Dies alles würde die Gemeinde etwa 9,5 Millionen Euro kosten. 

„Wir streben eine Förderung von mindestens 35 Prozent an“, sagte Steinhäuser mit Blick auf das Projekt. Dafür wollen sich Westphal und Senftleben einsetzen und dabei als „Verstärker“ wirken, wie sich der Landtagsabgeordnete ausdrückte. Senftleben hob jedoch auch hervor, dass das Vorhaben „klar skizziert“ sein müsse, damit künftig Fördergeld fließt. 

Die Bürger „mitnehmen“ 

Die Politiker möchten die Bürger bei den Plänen „mitnehmen.“ SPD-Ratsherr Bludau wies aber auf die Voraussetzungen dafür hin. „Vorher muss klar sein, was gebaut wird und wie viel das alles kostet.“ 

Der Gemeinderat hatte im vergangenen Dezember beschlossen, einen Projektplaner für das Sportzentrum zu beauftragen. Der soll Grundlagen des Vorhabens erarbeiten, damit sich die Kommune um Fördergeld bemühen kann. Den Beschluss des Rates trug auch Bürgermeisterin Birgit Dieckhoff-Hübinger (CDU). Die hatte im Rat betont, Wünsche der Bürger bei dem „riesengroßen Projekt“ zu berücksichtigen. Die Verwaltungschefin war wie ihre Parteifreunde gestern nicht zum Ortstermin bei Hildesia eingeladen. „Das ist unsere Veranstaltung“, betonte Steinhäuser. 

Die Sorge der CDU 

Die CDU hatte im Gemeinderat kritisiert, dass die Bedürfnisse der Bürger bei den Plänen für den Kernort in den anderen Teilen der Gemeinde zu kurz kommen könnten. Außerdem hatte die CDU ihre Sorge ausgedrückt, dass sich die Gemeinde mit dem Projekt übernehmen würde. Steinhäuser, Bludau und Mönner gehen dagegen davon aus, dass die Kommune mithilfe von Fördergeld das Vorhaben durchaus stemmen kann. „In sechs, sieben Jahren“ könnte das Sportzentrum vermutlich fertig sein, schätzte Bludau. 


08.01.2021  
Artikel der HAZ – Stellungname CDU und Bürgermeisterin 

Die Bürger aller Ortsteile sollten entscheiden, ob und wo ein solches Großprojekt verwirklicht werden sollte. Der Bürgermeisterin und der Fraktion schwebt vor, dass auf dem formalen Weg eines Bürgerbegehrens und folgenden Bürgerentscheides zu organisieren. Die CDU-Fraktion betont, dass sie auch für ein Sportkonzept ist, aber für „ein umsetzungsfähiges“. Das geplante Sportzentrum in Diekholzen sei allerdings eine „sehr kostenintensive Investition allein in einem Ort“, gibt Günther-Hartmann zu bedenken. Er weist darauf hin, dass in Barienrode eine Erneuerung der Flutlichtanlage geplant sei, und schlägt vor: „Es wäre durchaus möglich, dass die Fußballspieler aus Diekholzen diesen Sportplatz auch mit nutzen könnten.“ Dann könne die Gemeinde auf die Neuerschließung einer so großen Fläche in Diekholzen als Ersatz für den kaputten Hildesia-Platz verzichten.  Die Bürgermeisterin und der CDU-Fraktionsvorsitzende zeigen sich irritiert, zu dem Termin mit Westphal nicht eingeladen gewesen zu sein. Dieckhoff-Hübinger spricht von „parteipolitischem Klüngel“ und ergänzt: „Demokratie lebt davon, offen miteinander umzugehen und nicht davon, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht, um sich mit einem Prestigeprojekt zu profilieren.“ Und Günther-Hartmann kritisiert, „dass wir als Fraktion offensichtlich ausgegrenzt und in den Planungsprozess gar nicht mehr eingebunden werden“. 


14.01.2021   
Leserbrief zum Artikel „Goldener Plan“: Diekholzener hoffen auf Geld für Sportzentrum“ vom 6. Januar: 

Last für die nächsten Generationen 

Die Mehrheitsgruppe des Diekholzener Rates (SPD, Unabhängige, Bündnis 90 Die Grünen) laden die SPD-Abgeordneten des Land- und Bundestages zu einem Vor-Ort-Termin ein, um sich das Bemühen um Bundesfördergelder zusagen zu lassen. Die Mehrheitsgruppe kalkuliert 9,5 Millionen Euro für ein Sportzentrum am Rande des Kernortes Diekholzen. Grunderwerb zum momentanen Zeitpunkt noch unberücksichtigt, da der Landwirt gar nicht verkaufen will. Selbst bei einer eventuellen. Zusage von Fördergeldern ist das Projekt für Diekholzen überdimensioniert. Das Vorpreschen der Mehrheitsgruppe ist unverantwortlich und zutiefst unseriös. Dieses Vorhaben erachte ich als existenziell gefährdend für die Gemeinde Diekholzen, so dass es dringend eines offiziellen Bürgerentscheides bedarf und nicht – wie angedacht – einiger Informationsveranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger. 

Unsere Gemeinde finanziert sich durch die Schlüsselzuweisungen des Landes (anteilige Zuweisung am Steueraufkommen), Grundsteuern, Konzessionsabgaben, Gewerbesteuern und diverse Gebühren. Abzuführen ist allerdings auch immer die Kreisumlage. 

Im Entwurf des Ergebnishaushaltes der Gemeinde für 2020 halten sich Erträge und Aufwendungen fast die Waage. Bei einer Kreditaufnahme in Millionenhöhe für ein Sportzentrum – egal ob die Zinsen hoch oder gerade niedrig sind – wird es zu einer Schuldenlast für die nächsten Generationen kommen. Die Gestaltungsmöglichkeit unserer Gemeinde würde stark eingeschränkt. Für freiwillige Aufwendungen bliebe kaum Spielraum. 

Aktuell ist die Umsetzung von zwei neuen Baugebieten zu finanzieren, das Kanalsystem bedarf einer Überprüfung und teilweisen Sanierung, die Wasserversorgungsanlagen müssen überholt werden, Hochwasserschutzmaßnahmen werden fortgesetzt und Bushaltestellen umgebaut; die Kita in Diekholzen bedarf einer umfassenden Sanierung, in Planung ist der Bau eines neuen Feuerwehrhauses für Söhre. Straßenunterhaltung und Erhalt von Bestandsgebäuden müssen fortgesetzt werden. Fazit: ein hoher – aber gedeckter – Finanzmittelbedarf. 

Von Christiane Wirries, 

Anmerkung der Redaktion:
Im Rahmen der Transparenz veröffentlichen wir auch selbstverständlich kritische Leserbriefe die gegen unsere Arbeit gerichtet sind, anstatt Sie “möglichst” unvergessen zu machen.

Wir akzeptieren die freie Meinungsäußerung anderer, können aber der Stelle nur darum bitten das Sie sachlich, richtig und berechtig sind.


14.01.2021  
Leserbrief  HAZ 

Das Fell des Bären 

Sich ein wie schon beschrieben umfänglicheres Sportzentrum zu wünschen ist nachvollziehbar. Die Finanzierung und der dauerhafte Unterhalt sind ein sehr gewichtiges 

Thema, und hier sind sicherlich etliche Eckpunkte realistisch aufzuführen. Eins ist vor allem anderen auf jeden Fall zu klären: Welche Fläche steht gegebenenfalls (noch) zur Verfügung? 

Die favorisierte Variante offenbar nicht, ist doch der Eigentümer nicht bereit, zu verkaufen. Wie heißt es doch: Das Fell des Bären kann erst dann verteilt werden, wenn er geschossen ist. 

Wolf-Michael Schulz-Behrung,  

Diekholzen 

Anmerkung der Redaktion:
Im Rahmen der Transparenz veröffentlichen wir auch selbstverständlich kritische Leserbriefe die gegen unsere Arbeit gerichtet sind, anstatt Sie “möglichst” unvergessen zu machen.

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16.01.2021  

Stellungnahme zu den Leserbriefen – Sport und Spaß für die nächste Generation 

Eigentlich wäre es Aufgabe der Gemeindeverwaltung gewesen, sich mit der Zukunft der Sportstätten in Diekholzen zu beschäftigen, aber das passierte nicht. Unabhängige, SPD und Grüne haben sich die Unterstützung vom Landtagsabgeordneten Volker Senftleben und Bundestagsabgeordneten Bernd Westphal gesichert und ein zukunftsweisendes nachhaltiges Konzept für die Sportstätten in Angriff genommen. Der Umfang der für die Zukunft angedachten Entwicklung ist genauso umfassend, wie die jetzt bereits vorhandenen Sportstätten in der Ortschaft Diekholzen, nur dank Konzentration an einer Stelle mit nur einer Zufahrt, einem Parkplatz und einer Versorgung. 

Dies Vorhaben eröffnet neue Möglichkeiten für alle Bürgerinnen und Bürger, ein einfacher Bürgerentscheid oder Informationsveranstaltungen wären zur Beteiligung der Bürger wenig gewesen, die Einbeziehung aller Interessierten seit 2017 in die Sportentwicklungsplanung und alle Veranstaltungen war der richtige Weg. Daraus ist die Idee entstanden. Anträge und Beschlüsse sind im Ratsinformationssystem für jeden erreichbar. Schade nur, dass in dem ganzen Prozess die CDU aber auch gar nicht beteiligt war. Auch von Frau Wirries war nichts zu vernehmen, typisch, dass der Aufschrei nach Beteiligung am Ganzen und pauschale Nörgelei erfolgt, wenn man denn aufwacht. 

Die Gemeinde finanziert sich durch verschiedene Zuweisungen und Steuern letztlich durch den Bürger. Einnahmen haben sich seit 2015 mehr als verdoppelt, obwohl – wie man in den letzten Zeitungsberichten lesen konnte – auch die Entwicklung der Bevölkerungszahlen und der Baumöglichkeiten für junge Bürgerinnen und Bürger in Diekholzen verschlafen wurde. 

Die Investitionskredite in der Gemeinde sind von 2000 bis 2021 von ca. 2,3 Mio. € auf ca. 87.000 € getilgt worden, die Abschreibungen gingen von ca. 1,0 Mio. € auf 870 T € zurück. Unter Annahme der angestrebten Förderung ist es also Zeit, die in die Jahre gekommenen Sportanlagen kontinuierlich zu ersetzen, bevor alle zum Sport in die weite Welt reisen. 

Gerade das ist die Gestaltung der Gemeinde: für die Bürgerinnen und Bürger zukunftsorientiert und nachhaltig bei niedrigen (oder keinen) Zinsen zu investieren! Die lächerlichen paar Tausend €, die in den letzten Jahren für die Bürgerinnen und Bürger als freiwilligen Leistungen eingesetzt wurden, sprengen den Haushalt der Gemeinde auch bei einem evtl. Beschluss zum Ersatz der Sportstätten durch Neubauten weder jetzt noch später. 

Baugebiete finanzieren sich bekanntlich grundsätzlich selber, die zeitliche Verzögerung dank Untätigkeit des Gebietes am Bahnberg kostet allerdings zweifellos der Gemeinde Geld. Sei daran erinnert, dass die Unabhängigen bereits 2015 und 2016 das Thema auf die Tagesordnung gesetzt haben und im Gemeinderat die Weichen stellen wollten, auch hier Blockade der CDU. 

Kanalsystem und Wasserleitung bedürfen tatsächlich ebenfalls einer Überprüfung und sicher sind auch da Investitionen erforderlich, denn auch da ist Jahrzehnte lang nichts passiert! Das wird übrings immer über den Gebührenhaushalt also Wasser- und Schmutzwassergebühr finanziert und ist im Haushalt langfristig ergebnisneutral. Eine Beurteilung der finanziellen Möglichkeiten und des Machbaren erfolgt regelmäßig dann, wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen, besonders zur Verabschiedung des Haushaltes. Erstaunlich, wer das alles schon vorher weiß. Eigene Information vor dem Schreiben von Leserbriefen wäre hilfreich. 

 Ach ja, und was möglich ist und was nicht, weiß man erst, wenn man es wirklich versucht hat, oder: wer keinen Bären jagt, braucht wirklich nicht über das Fell nachzudenken. 

Die Unabhängigen 


20.2.2021

Der Weg des Sportentwicklungsprogramms 

2017 wurde die Einleitung des Sportentwicklungskonzeptes beschlossen, seit Mitte 2017 gab es diverse Gespräche in großer Runde mit Dr. Arne Göring von der Universität Göttingen und in vielen Arbeitsgruppen mit allen interessierten Bürgern, den Fraktionen des Gemeinderates (außer CDU) und den Vereinen. 

Ergebnisse:  die Handballfreunde Söhre haben begründeten Bedarf und Wunsch nach einer Trainingshalle, der Sportplatz in Diekholzen muss mindestens komplett saniert werden, für sogenannte Randsportarten fehlen die Sportstätten. Dann wurden die Machbarkeitsstudien für die Sporthalle Söhre und den Sportplatz Diekholzen beschlossen. 

Danach:  

  • Nach Vortrag der Machbarkeitsstudie Halle in der Sitzung des technischen Ausschusses Vorschlag CDU: Handballfreunde Söhre sollen sich um Finanzierungsmöglichkeit kümmern, Verwaltung auch, insbesondere um Zuschüsse  
  • Ergebnis der Verwaltung: mehr als 500.000 € Zuschüsse sind nicht möglich 
  • Unabhängige: Dann weitere Diskussion intern und mit Vereinen und Bürgern, Suche nach Unterstützung durch Land und Bund mit Hilfe der im Wahlkreis gewählten Abgeordneten, da die Verwirklichung der Ideen aus dem Sportentwicklungskonzept ohne erhebliche Zuschüsse kaum möglich ist 
  • Meinungsbildung und Mehrheitsfindung in den Fraktionen, Unabhängige, SPD und Bündnis 90/ die Grünen haben sich entschlossen, eine Verwirklichung der Wünsche aus dem Sportentwicklungsprogramm mit Hilfe von Zuschüssen aus Land und Bund in die Wege zu leiten. 

Alle Diskussionen fanden in öffentlicher Sitzung statt, alle Vorlagen und Informationen sind im Bürgerinformationssystem zu sehen. 

Beschluss in Ratssitzung 2020:   

  • Ein Fachbüro mit einer Projektentwicklung des Vorhabens zur Festlegung des genauen Umfanges der Sportanlage, des Platzbedarfs und der Erweiterungsoptionen für die Zukunft zu beauftragen. Wesentlicher Inhalt ist die Abklärung der möglichen Fördersummen und die Aufzeigung der dafür zu erbringenden Planungs- und Vorbereitungsleistungen. Der Auftragsumfang/Text ist mit dem Rat abzustimmen. Bereits dafür sollen Fördermöglichkeiten festgestellt werden.  
  • Für die Detailplanung unmittelbar anschließend einen neuen Ratsbeschluss zur Ausschreibung herbei zu führen. 

Grundsätzlich von der Mehrheit gewünschte Vorgehensweise: 

  • Projektentwicklung um Fördermöglichkeiten, grobe Gestaltungsmöglichkeit und Zeitplanung festzustellen, der Rat kann das nicht leisten, die Verwaltung offensichtlich auch nicht, denn die von dieser mitgeteilte Fördersumme von 50.00 € für eine Trainingshalle ist nicht zielführend. 
  • Beschluss in Abhängigkeit der Fördermöglichkeiten zur weiteren Planung mit Festlegung der Abschnitte in Zeitplan und Umfang 

Eine Investition in der beschriebenen Form und Größe ist nur deswegen etwas Neues, weil diesmal der gesamte Sportstättenbau für die nächsten Jahrzehnte der Ortschaft zusammen betrachtet wird, anstatt wie bisher immer nur einzelne Bereiche separat herauszugreifen. Der gesamte Umfang der Sportstätten hat auch jetzt eine vergleichbare Größenordnung unter Ansatz der im Betrachtungsjahr (also heute) zu erwartenden jeweiligen Baukosten. Eine Gesamtbetrachtung, also eine Entwicklungsplanung, ist jedoch für alle Bereiche zwingend erforderlich, wenn man den Vorgaben der heutigen Zeit wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz gerecht werden will. 

Umfang einzelner Bauabschnitte und Zeitpunkt der Durchführung liegen aber natürlich nicht 

fest, sondern sind eben gerade von den Fördermöglichkeiten abhängig und können folglich auch erst nach Kenntnis derselben festgelegt werden.  

Es ist Aufgabe der Verwaltung ggf. mit externer Unterstützung das von der jeweiligen Ratsmehrheit gewünschte und vorgeschlagene Vorhaben zahlenmäßig aufzuarbeiten, insbesondere in Bezug auf die Haushaltsauswirkungen, und zwar dann, wenn nach der Arbeit des Projektentwicklers beides feststeht.  

Eine Mindestförderhöhe von 35 % der Kosten als Untergrenze zur weiteren Verfolgung des Vorhabens oder förderfähiger Teile als wurde bereits jetzt festgesetzt, um die Gemeinde nicht zu hoch zu belasten. Zur finanziellen Möglichkeit der Gemeinde: Die bereinigten allgemeinen Deckungsmittel der Gemeinde sind von 2005 – 2020 von 1.828.000 € auf 

3.874.000 € gestiegen. Das heißt, dass bei einer Verdoppelung der Deckungsmittel in den letzten 15 Jahren die Kosten für eine Halle in den letzten 40 Jahren in etwa gleichgeblieben sind, weil die höheren Baukosten durch die Zinssenkung komplett aufgefangen werden.  

Die jetzt aufgelegten hohen Förderprogramme, besonders die des Bundes, sind zeitlich befristet.