Jugend-, Kultur- und Sportausschuss vom 11.02.2021

Am 11.02.2021 tagte der Jugend-, Kultur und Sportausschuss in der Aula der Grundschule Diekholzen, da diese Sitzung als sogenannte Hybridsitzung stattfand, d.h. einige Mitglieder waren persönlich anwesend und einige per Videokonferenz via Internet zugeschaltet. Neben der Einwohnerfragestunde, bei der keine Fragen gestellt wurden, gab es drei Tagesordnungspunkte.
  • Entwicklung der gemeindeeigenen Friedhöfe
  • Antrag der Fraktion Die Grünen – Anschaffung eines Lastenrades
  • Mitteilungen und Anfragen
TOP 1: Entwicklung der gemeindeeigenen Friedhöfe Herr Haupt- und Ordungsamtleiter Holger Schmidt informierte über die Notwendigkeit mittel- und langfristig die beiden gemeindlichen Friedhöfe in Diekholzen und Barienrode aufgrund der sich in den letzten Jahren geänderten Begräbniskultur neu zu beplanen. Dazu hat die Verwaltung erste Informationen einer Friedhofsplanerin eingeholt, um eine erste unverbindliche Meinung zu bekommen und die Möglichkeiten auszuloten. Eine zukunftssichere Planung für beide Friedhöfe wird mit ca. 12.000€ veranschlagt und müsste in dem Haushalt 2021 eingestellt werden. In der anschließenden Diskussion der anwesenden Ausschussmitglieder kam man zu dem Ergebnis das der Ansatz die Friedhöfe auf die geänderte Begräbniskultur anzupassen richtig ist. Die Einladung inkl. der Tagesordnung und Sitzungsunterlagen ging den Ratsmitgliedern erst eine Woche vorher am 03.02.2021 zu. Daher sahen sich unsere Ausschussmitglieder Marc Röper und Christoph Glados nicht in der Lage, zu den vorgelegten Beispielen schon konkret etwas zu sagen, außer dass der Plan, etwas zu tun, sicherlich richtig sei. Auf die Nachfrage vom Marc Röper, ob zu der jetzigen angesprochenen Unterdeckung bei den Friedhofsgebühren und der geplanten Neugestaltung nicht zwangsläufig eine Erhöhung der Friedhofsgebühren folgen müsse, wurde dies seitens Verwaltung bestätigt. Auch das ist ein Punkt, der unbedingt beachtet werden müsse, ist unsere Meinung, denn der Friedhof müsse auch im Alter bezahlbar bleiben. Somit sprach sich beide Vertreter der Unabhängigen zunächst dafür aus, Planungskosten im Haushalt einzustellen, aber alle weiteren Entscheidungen erst zu treffen, wenn konkrete Pläne und auch Kosten vorliegen. Eine Diskussion innerhalb der Fraktion mit entsprechend Zeit ist dann auf jeden Fall zwingend erforderlich. TOP 2: Anschaffung eines Lastenrades
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Beispiel
Die Fraktion der Grünen/Bündnis 90 hat einen Antrag zur Anschaffung eines E-Lastenrad gestellt, welches den Bürgern kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll. Frau Tinka Dittrich vom Lastenradvergleich “Hilde” aus Hildesheim war als Gast eigeladen und stellte das Projekt vor “Hilde” vor. Für das Lastenrad in Diekholzen soll die Buchungsplattform von “Hilde” verwendet werden. Es fand eine ausgiebige und gute Diskussion zu diesem Thema statt, auch darüber, ob die Anschaffung in Diekholzen überhaupt Sinn machen würde, denn die Situation in der Stadt Hildesheim ist sicherlich nicht mit der dörflichen Umgebung der Gemeinde Diekholzen zu vergleichen.  Es gab auch berechtigte Zweifel, ob das in Diekholzen funktionieren kann, zumal der Verleih über Geschäftsleute oder Institutionen erfolgen soll die gut erreichbar sein müssen und auch bereit sind, die notwendigen Formalitäten und den Aufwand für Ausgabe und Annahme des Rades zu leisten. Marc Röper und Christoph Glados fanden die Idee unterstützenswert, wünschten sich aber vor Realisierung und Anschaffung ein schlüssiges Konzept, wie der Verleih stattfinden soll. Dieses wurde seitens der Grünen zugesagt und nur dann soll es auch zur Realisierung kommen. Christoph Glados ist selbst begeisterter E-Bike Fahrer und sieht in dem Pilotprojekt in erster Linie die Möglichkeit den Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde die Chance zu ermöglichen, solch ein Lastenrad ausgiebig zu testen um dann vielleicht begeistert diesen klaren Trend zum Fahrrad mit zu verfolgen. Es ist schließlich eine Investition, die man nicht mal einfach so macht. Er selbst ist vor vielen Jahre auf die gleiche Weise E-Bike Fahrer geworden. Im Übrigen sind 3 von 5 Mitgliedern unserer Fraktion regelmäßig mit dem E-Bike unterwegs.