12 Ziele für die nächsten 5 Jahre. Unsere Schwerpunkte für die Gemeinde Diekholzen.

Das Wahlprogramm ist im Wahlkampf immer ein gut gehütetes Geheimnis, welches gerade für die politischen Mitbewerber immer sehr interessant ist, insbesondere um das eigene Programm zu schärfen.
Wir freuen uns als Erster unser Wahlprogramm für die Gemeinde Diekholzen zu veröffentlichen, um den Wähler*innen möglichst früh mitzuteilen was wir vorhaben.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden, dass ganze Programm der Unabhängigen zu lesen.

 

Entwicklungsplanung der Gemeinde Diekholzen 

Wir wollen eine Planung für die zukünftige Gestaltung und Entwicklung der Gemeinde in Zusammenarbeit mit Gemeindeverwaltung, Bürgerinnen, Bürgern und dem Rat beginnen. Punkte in der Entwicklungsplanung sind:
Wo und wie soll die weitere Siedlungsentwicklung vonstattengehen, wie sieht die Schul- und Kindergartenlandschaft in Zukunft aus, insbesondere dann, wenn die verbindliche Ganztagsschule in 2025 eingeführt wird?
Welche Nahversorgung fehlt, besonders in Barienrode und Söhre, wie kann die Gemeinde CO2 neutral werden – um nur einige Beispiele zu nennen.
Das Sportentwicklungsprogramm ist auch ein Teil der gesamten Gemeindeentwicklung, wie einige der nachfolgenden Punkte, die auf Grund der Wichtigkeit gesondert erwähnt werden. 

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Beschleunigung der geplanten Baugebiete 

Die Erschließung der Baugebiete in Diekholzen und Söhre wollen wir soweit es geht beschleunigen. Wir haben bereits die Richtlinien für die Bebauung vorgegeben, es fehlt noch die endgültige Festlegung des Bebauungsplanes. 
Niemand sollte heute mehr so bauen wie vor 40 Jahren. Die Energieversorgung soll weitestgehend CO2 frei erfolgen, Wärmeisolierung bedeutet auch Kühlung bei hohen Temperaturen. Die Bauwilligen dürfen dabei nicht über Gebühr belastet werden. 
Ökologische Forderungen an Bauherren kosten zunächst Geld, die vielfältigen Fördermöglichkeiten bringen zur Zeit aber auch hohe Zuschüsse.  Überzeugungsarbeit und Freiwilligkeit ist gefragt, nicht starre Regeln. Die Gemeinde sollte hier unterstützend zur Seite stehen und Beratungen zum Beispiel der Klimaschutzorganisation anstoßen.
Laut Aussage der KEAN (Klimaschutz- und Energieagentur) Niedersachsen ist es möglich, die Mehrkosten durch ökologische Bauweise über Förderung komplett auszugleichen.  

Ein Bild, das Baum, Pflanze, draußen, Garten enthält.

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Baugebiet Bahnberg in Diekholzen, Aufstellungsbeschluss B-Plan 2018 

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Maßnahmen zum Hochwasserschutz 

2017 hat ein Hochwasser erhebliche Schäden in der Gemeinde Diekholzen angerichtet.
Danach waren Verwaltung und Rat, Feuer und Flamme daran zu arbeiten, eine Wiederholung für die Zukunft zu verhindern. Passiert ist außer vieler großer Worte allerdings fast nichts. Wir haben von Anfang an gefordert, dass die entscheidende Engstelle vom Alten Weg bis zum Ortsende in der Ortschaft Diekholzen beseitigt werden muss.
Wir haben mit vielen Betroffenen gesprochen, die Bereitschaft, an einer Lösung mitzuarbeiten und sie zu unterstützen war groß. In Söhre muss die Brücke über den Feldweg am Ortsende nach Marienburg geändert werden, weil dort eine Engstelle in der Beuster ist.
Dieses sind einfache Maßnahmen mit im Vergleich zu Regenrückhaltebecken überschaubaren Kosten. Diese beiden Maßnahmen wollen wir mit Hochdruck in Zusammenarbeit mit den Anwohnern vorantreiben.  

Regenrückhaltebecken Söhre geplant 

Das Regenrückhaltebecken vor Söhre ist sinnvoll und verspricht Entlastung, die Realisierung ist weder vom Landkreis noch von der Gemeinde mit dem nötigen Nachdruck verfolgt worden.
Wir setzen uns dafür ein, dass dieses nun geschieht.
Das zweite Rückhaltebecken im Sundern hinter dem Sportplatz ist nach unserer Ansicht sekundär. Entscheidend ist der Durchfluss durch den Ort Diekholzen.

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Die Infrastruktur der Gemeinde, der Bauhof der Gemeinde, die Holzhackschnitzelheizung 

Die Verwaltung plant, ein neues Gebäude für den Bauhof zu errichten, um die Fahrzeuge mit Zubehör unterzubringen und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zeitgemäße Aufenthalts- und Sozialräume zu bieten. Erste Idee ist es, auf dem Eckgrundstück vor dem Pfadfindergelände (jetzt Bauhof Firma Cölle) ein Gebäude und Garagen für den Bauhof zur errichten. Wir haben andere Vorstellungen. 
Der Bauhof gehört in die Nähe der Verwaltung und nicht in den Wald.
Dort ist Platz genug vorhanden. Die bestehenden Gebäude sind nutzbar.
Das Einzige, was stört, ist die von Anfang an undurchdachte und nicht zukunftssichere Holzhackschnitzelheizung. Wird diese dort entfernt, stehen drei Fahrzeuggaragen zur Verfügung. Oberhalb dieser Garagen und oberhalb der dahinter liegenden Werkstatt ist es möglich, die erforderlichen Räume für den Bauhof in zeitgemäßer Art herzustellen.

Wenn die Holzhackschnitzelheizung aus dem Gebäude entfernt wird, fällt die ökologische Heizung für die Gemeinde zunächst weg.
Holz ist allerdings längst kein Überschussmaterial mehr ist, sondern Holzhackschnitzel werden teilweise importiert.
Wir sind dafür, ein neues Heizungsgebäude für die gemeindeeigenen Gebäude in der Dorfmitte auf den freien Flächen vor dem Bahndamm zu errichten und mittels Gas- Hybridheizung zu betreiben. 
Der vorhandene Gasbrenner könnte dort eingebaut werden. Als ökologische Komponente sollen Wärmepumpen eingesetzt werden, die die Hauptlast der Heizung übernehmen. Wir beantragen, das zu untersuchen, um eine technisch moderne und wirtschaftliche nachhaltige Lösung zu erreichen. 
Alternativen Vorschlägen der CO2 – neutralen Wärmegewinnung stehen wir offen gegenüber, sofern sie Vorteile bringen, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist vorab zwingend erforderlich. 

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Mehrjahresplan für die Sanierung der Wasserleitung

Wir fordern ein Sanierungskonzept, damit die Bürger nicht über Gebühr durch ständige Reparaturen belastet werden.
Reparaturen von 150.000€ pro Jahr erhöhen den Wasserpreis um 0,50€ pro Kubikmeter. Die Auflegung eines Zehnjahresprogramms von 1,5 Millionen Euro führt zur Abschreibung in 33 Jahren und steigert den Wasserpreis lediglich um circa 0,15€ nach oben! 
Wir wollen die kostengünstigere Lösung für den Bürger.  

Ein Bild, das draußen, Boden, Stein, Bereich enthält.

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Folgeschäden der geplatzten Wasserleitung in der Schützenstraße 

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Erhalt aller Ortsfeuerwehren

Die Entscheidung zum Feuerwehrgerätehaus Söhre ist gefallen.
Wir planen nicht, auch die Feuerwehr Barienrode dort langfristig mit unterzubringen.
Ohne Frage ist die Zukunft der Feuerwehr Barienrode ein Thema für die nächste Zeit, denn auch das Gerätehaus ist nicht mehr das neueste.
Dabei soll ihre Eigenständigkeit erhalten bleiben. Feuerwehren dürfen nur dann zusammengelegt oder gar aufgelöst werden, wenn sie es selbst wollen, weil sie die erforderliche Stärke nicht mehr aufbringen.
Solange das nicht passiert, sind sie gleichwertig in allen Ortsteilen zu halten!

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Fortsetzung des Sportentwicklungsprogramms

Freilufthalle mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten 

Die Arbeit am Sportentwicklungsprogramm werden wir fortsetzen.
Es soll ein Zukunftsplan erstellt werden, der aufzeigt, welche Sportstätten an welcher Stelle am Ende des Programms vorhanden sein sollen.
Ziel ist es, die vorhandenen 4 Sportstätten in der Ortschaft Diekholzen langfristig an einer Stelle zusammenzufassen und die Sportstätten in Söhre und Barienrode an den Standorten zu erhalten. Eine Finanzierung von 4 Standorten ist auf Dauer nicht möglich, beziehungsweise zu teuer.
Wir wollen Synergieeffekte durch Zusammenlegung der Infrastruktur wie Zufahrten, Parkplätze, Lager und Bewirtungsmöglichkeiten erreichen. Außerdem soll die ausgewählte Stelle gut erreichbar sein, und zwar nicht nur mit dem Auto, sondern vor allem mit dem Fahrrad oder zu Fuß. 
Wir möchten mehr Hallentrainingszeiten für die Söhrer Handballer ermöglichen und das in ein Sportzentrum einfließen lassen, weil es so größere Aussichten auf Realisierung hat. 
Neue Möglichkeiten sollen durch moderne Bauweisen geschaffen werden.

Ein Bild, das draußen enthält.

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Die Entwicklungsplanung haben wir im letzten Jahr in Gang gesetzt, durch einen Mehrheitsbeschluss, den SPD und Bündnis90/ Die Grünen mittragen.
Zuschussmöglichkeiten und Zinsen eröffnen uns jetzt Möglichkeiten.

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Umbau der Verwaltung:
Von der Behörde zum Dienstleister 

Wir fordern die Umwandlung der Gemeinde in eine Dienstleistungsgemeinde. Zurzeit werden Bürger, die ein Anliegen haben, überwiegend auf geltende Vorschriften und Schwierigkeiten hingewiesen. Das trifft zu, besonders bei Wünschen hinsichtlich Gestaltung oder Änderung von Bebauungsplänen, aber auch bei neuen Ideen und neuen Vorhaben.
Wir fordern ein Umdenken:
Die Verwaltung muss Wege suchen, die Wünsche der Bürger zu erfüllen, wenn dadurch kein Schaden oder Nachteil für andere entsteht. 
Die grundsätzliche Einstellung in den Verwaltungen ist nicht dienstleistungsorientiert, das gilt nicht nur für die Gemeinde, das gilt auch für den Landkreis. Der Bürger ist im Nachteil, weil er die Fülle an Paragrafen und Gesetzen unmöglich kennen kann. Die Gemeinde muss ihm helfen, nicht verhindern, was er möchte.
Die Anforderungen an eine Verwaltung sind allerdings wesentlich größer als sie noch vor 40 Jahren waren. Ein Bauamtsleiter einer so kleinen Gemeinde ist unmöglich in der Lage, das ganze Spektrum der heutigen Anforderungen abzudecken. Baurecht, Arbeitssicherheit, Ökologie, neue Bauvorschriften, um nur einiges zu nennen, überfordern Einzelne sicher. Das gilt auch für andere Bereiche. Die Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen könnte eine Lösung sein.
Hier sind neue Wege zu suchen und Gespräche aufzunehmen, um die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu erhöhen.  

Wir fordern die Unterstützung der Bürger durch die Gemeinde bei der Sanierung ihrer Häuser. 
Das kann dadurch geschehen, dass Quartierskonzepte aufgestellt werden.
Dieses ist für die Gemeinde mit Hilfe von Zuschüssen fast kostenneutral möglich.
Wenn ein Quartierskonzept aufgestellt ist und ein Sanierungsgebiet festgelegt wird, haben die Bauherren, die an ihren Häusern eine energetische Sanierung durchführen, die Möglichkeit, hohe Fördersummen zu erhalten und die eingesetzten Mittel zum großen Teil abzuschreiben und dadurch erhebliche finanzielle Entlastungen zu erhalten. 

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Sanierungsplan für den Fahrradweg Diekholzen – Söhre

Der Bau des Radweges war mangelhaft! 
Vermutlich Baufehler führen dazu, dass dieser an sich sehr schöne Weg nun immer mehr kaputt geht. Es gibt zurzeit unglaublich viele Förderprogramme für die Sanierung von Fahrradwegen und es ist jetzt an der Zeit, ein Sanierungskonzept aufzustellen und die richtigen Zuschüsse herauszufinden.
Die Bausünden der Vergangenheit müssen beseitigt werden.  

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Motorradlärm am Roten Berg

Wir werden uns auch weiterhin um den durch Motorräder und Drifter verursachten Lärm am Roten Berg kümmern. Nach einem neuerlichen Vorstoß unserer Fraktion, Anfang dieses Jahres mit dem Beschlussvorschlag an die Verwaltung, weitere politische Wege zu finden, der Ursache nochmals auf den Grund zu gehen, ist der Stein wieder ins Rollen gekommen.
Diekholzen hat gute Chancen, aus einem Fördertopf des Landes Niedersachsen Gelder zu erhalten, die das Aufstellen von Geschwindigkeits- und Phonlautstärkemessgeräten unterstützen. Auch die Polizei, hier insbesondere die Kontrollgruppe “Krad” der Polizeidirektion Göttingen, will weiterhin und verstärkt Kontrollen vornehmen.
Schön, dass nun rechtzeitig zum Wahlkampf auch CDU und Bürgermeisterin das Thema für sich entdeckt haben.

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Demographie ändert die Bedürfnisse – wir wollen die Gemeinde darauf ausrichten

In Zeiten des demographischen Wandels und dem Älterwerden der Bevölkerung müssen wir unter anderem für die Anpassung der Wohnmöglichkeiten sorgen.
Unsere Forderung nach einem Argentum (Wohnanlage für ältere Menschen der KWG) in Diekholzen ist ein richtiger Schritt.
Die Planung der KWG hat begonnen, wir haben uns im Aufsichtsrat dafür eingesetzt.
Die Unterstützung weiterer Investoren zum Beispiel in Söhre, die in Mehrgenerationen- und / oder Seniorenwohnanlagen investieren wollen, durch Politik und Verwaltung werden wir einfordern.  

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Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm

Grundvoraussetzung für die Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung ist, dass das betreffende Dorf oder die betreffende Dorfregion ins Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen wurde und ein anerkannter Dorfentwicklungsplan vorliegt. 

Dieses werden wir vorantreiben, um Zuschüsse aus den zugehörigen Programmen zu erlangen. Ohne diese Möglichkeiten würden die Bürgerinnen und Bürger die Last der erforderlichen Erneuerungen letztlich allein tragen, wie jetzt bei den Kosten für die Gestaltung der Dorfmitte Söhre.
Zuschüsse werden zum Beispiel für folgende Maßnahmen gewährt:
Die Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse und der Aufenthaltsqualität von Straßen, Wegen und dörflichen Plätzen einschließlich zugehöriger Seitenbereiche, die Gestaltung dörflicher Freiflächen, Plätze und Ortsränder einschließlich ihrer Ausstattung und dorfgerechter Eingrünung.  

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